Qualifizierungsbausteine

 

Grundqualifizierung in der Informationstechnologie - Qualifizierungsbausteine des Nordverbundes

Obwohl die Bundesagentur für Arbeit die Berufe der Informationstechnologie bei den letzten Ausschreibungen zur Berufsausbildungsvorbereitung (BvB) nicht eigens berücksichtigt hat, sollen die einzelnen Qualifizierungsabschnitte - ob in der Grundstufe oder Übergangsqualifizierung - flexibel und durchlässig ausgestaltet sein. Diesen Grundsatz umzusetzen bedeutet, dass den Jugendlichen abhängig von ihren Berufswünschen, ihren formalen Voraussetzungen und den vorhandenen Kompetenzen vertiefende Lehrangebote in der Informationstechnologie angeboten werden sollten. Deshalb hat der Nordverbund entsprechende Qualifizierungsbausteine entwickelt und in einigen Lehrgängen bereits erprobt. Es handelt sich um insgesamt vier Lehrabschnitte. Diese heißen Officeanwendungen, Netzwerktechnik, PC-Installation und Konfiguration sowie Photoshop.

Diese Qualifizierungsbausteine zeichnen sich durch einen einheitlichen Aufbau aus. Sie untergliedern sich in ein Qualifizierungsbild, in dem die zu vermittelnden Tätigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse präzisiert und mit dem dazu passenden Ausbildungsrahmenplan in Beziehung gesetzt werden. Des weiteren zählt zu dem jeweiligen Baustein ein Curriculum, welches die entsprechende pädagogische Zielsetzung und die jeweilige didaktische Methodik festhält. Den Qualifizierungsbaustein rundet eine Dokumentation ab, in der der Erwerb der einzelnen Kenntnisse dokumentiert und nachgewiesen wird. Im folgenden stellen wir die genannten Qualifizierungsbausteine vor.

Qualifizierungsbaustein Officeanwendungen                 Zurück zum Inhalt

Qualifizierungsbild (vom Schweriner Ausbildungszentrum entwickelt)
Zugrunde liegende Ausbildungsberufe

IT-System Elektroniker/in

Fachinformatiker/in

IT-Systemkaufmann/kauffrau

Informatikkaufmann/kauffrau

Verordnung über die Berufsausbildung  im Bereich Informations- und Telekommunikationstechnik vom 10.07.1997, in: Bundesgesetzblatt Jahrgang 1997 Teil 1 Nr. 48, ausgegeben zu Bonn am 15. Juli 1997

Qualifizierungsziel

Der Teilnehmer/ die Teilnehmerin erlernt den sicheren Umgang mit den Programmen Word, Excel und Power Point anhand von praxisorientierten Aufgaben. Am Ende des Bausteins ist der Teilnehmer in der Lage seine Arbeitsergebnisse mit den verschiedenen Officeanwendungen darzustellen

Voraussetzungen keine
Dauer der Qualifizierung Mindest Lehr- und Lernzeit: 140 h
 
Zu vermittelnde Tätigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse Zuordnung zu den Fertigkeiten und Kenntnissen des Ausbildungsrahmenplanes
Texformatierung in Word: auf der Benutzeroberfläche Zeichen, Absätze und Seiten erstellen und formatieren. §§ 4, 10 16, 22 Nr. 3.1. e: Informieren und Kommunizieren: Daten und Sachverhalte visualisieren und Grafiken erstellen, Standardsoftware anwenden.
Dokumentegestaltung und Tabellen: Tabellen erstellen und formatieren, ClipArts und Grafiken zur Dokumentengestaltung verwenden.
Grundlagen der Tabellenkalkulation: kennen lernen der Benutzeroberfläche, erstellen und formatieren von Tabellen, arbeiten mit einfachen Formeln.
Funktionen und Diagrammen (Daten mit Funktionen analysieren und in Diagrammen darstellen, arbeiten mit Datum und Uhrzeit in Excel).
Das Präsentationsprogramm PowerPoint (Arbeitsergebnisse mit unterschiedlichen Elementen und Animationen präsentieren).
 
Leistungsfeststellung

Praktische Aufgabe:

Darstellung eines Sachverhaltes unter Verwendung von Word, Excel und PowerPoint.
 

Fachtheorie:

Überprüfung von allgemeinen Kenntnissen zu den Officeanwendungen Word, Excel, PowerPoint.

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Curriculum Officeanwendungen 
Elemente Kenntnisse, Fähigkeiten, Fertigkeiten Didaktisch-methodische Umsetzung Pädagogische Zielsetzung
Textformatierung in Word

Umgang mit Benutzeroberfläche

Erstellen und formatieren von Zeichen, Absätzen und Seiten

Nummerierungen und Aufzählungen

Arbeiten mit Tapstops

Arbeiten mit Kopf und Fußzeilen

Frontalunterricht

Übungsaufgaben

Wiederholung

Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit verbessern
Dokumentengestaltung und Tabellen

Text in Tabelle umwandeln

Tabellen sortieren

Erzeugen und formatieren von Tabellen

Grafiken und ClipArts einfügen und formatieren

Leittextmethode

fachspezifische Übungsprobleme

fachspezifische Tätigkeiten festigen, selbstständiges und eigenverantwortliches Arbeiten
Grundlagen der Tabellenkalkulation

Umgang mit der Benutzeroberfläche,

erstellen und formatieren von Tabellen

Arbeiten mit einfachen Formeln

Hilfefunktionen in Excel verwenden

Zellformatierungen und Tabellenstrukturen bearbeiten

Unterrichtsgespräch

fachspezifische Übungen

berufsspezifische Fachausdrücke festigen, Kreativität entwickeln
Funktionen und Diagramme

Arbeit mit Funktionen und Namen

Datum und Uhrzeiten verwenden

Arbeitsmappen

Diagramme erzeugen und bearbeiten

Unterrichtsgespräch

Übungsaufgaben

Kundenanforderungen bearbeiten

fachspezifische Tätigkeiten festigen, selbständiges und eigenverantwortliches Arbeiten
Präsentation mit PowerPoint

Ansichten PowerPoint

Textfeldern, ClipArts, Grafiken und Fotos verwenden

Animationen

Zeichenfunktionen verwenden

Runtime-Versionen erstellen

Unterrichtsgespräch

Übungsaufgaben

kundenspezifische Anforderungen bearbeiten

zielorientiertes Arbeiten, berufsspezifische Handlungsabläufe festigen

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Dokumentation Officeanwendungen
Elemente Kenntnisse, Fähigkeiten, Fertigkeiten Grundlagen Materialien Unterschrift
TN       MA
Textformatierung in Word Benutzeroberfläche
Hilfefunktionen
Formatieren von Text
Spalten, Kopf- und Fußzeile,
Gliederung
Herdt: Word 2000 für Windows

Üb-Komplex A2

Üb-Komplex A5

Üb-Komplex D14

Üb-Komplex A6

Üb-Komplex A7

Üb-Komplex E17

Üb-Komplex E19

   
Gestaltung von Dokumenten und Tabellen Textgestaltung;
Grafiken und ClipArts,
Tabellen
Herdt: Word 2000 für Windows

Üb-Komplex F22

Üb-Komplex B9

Üb-Komplex B10

   
Grundlagen der Tabellenkalkulation Arbeitsoberfläche
Tabellenbearbeitung
Arbeiten mit Formeln
Hilfefunktionen
Tabellenaufbau und -gestaltung
Herdt: Word 2000 für Windows

Üb-Komplex A2

Üb-Komplex A3

Üb-Komplex A4

Üb-Komplex A5

Üb-Komplex B6

Üb-Komplex B7

Üb-Komplex B8

   
Funktionen und Diagramme Arbeiten mit Funktionen sowie Datum und Uhrzeit
Diagramme erzeugen und bearbeiten
Herdt: Word 2000 für Windows

Üb-Komplex C9

Üb-Komplex C10

Üb-Komplex C11

Üb-Komplex C12

Üb-Komplex E17

   
Präsentationen mit dem Programm PowerPoint Ansichten PowerPoint
Textfelder, ClipArts, Grafiken und Fotos verwenden
Animationen
Zeichenfunktionen verwenden
Runtime-Versionen erstellen
Know Ware "PowerPoint für Einsteiger XP/2000/2003"

Üb-Aufgabe E1

Üb-Aufgabe E2

Üb-Aufgabe E3

Üb-Aufgabe E4

   

Anmerkung: Die Übungs-Komplexe A1 - F22 wurden in Anlehnung der Herdt-Unterlage  „Word 2000 für Windows  Grundlagen Textverarbeitung Übungen„ erstellt, die Übungsaufgaben E1 – E4 in Anlehnung an das Heft „PowerPoint für Einsteiger XP/2000/ 2003“ des  KnowWare Verlages.


Qualifizierungsbaustein Netzwerktechnik                       Zurück zum Inhalt

Qualifizierungsbild (vom Schweriner Ausbildungszentrum entwickelt)
Zugrunde liegende Ausbildungsberufe

IT-System Elektroniker/in

Verordnung über die Berufsausbildung  im Bereich Informations- und Telekommunikationstechnik vom 10.07.1997, in: Bundesgesetzblatt Jahrgang 1997 Teil 1 Nr. 48, ausgegeben zu Bonn am 15. Juli 1997

Qualifizierungsziel

Der Teilnehmer/ die Teilnehmerin erlernt die Grundlagen der Netzwerktechnik und kann einfache Netzwerke mit den dazugehörigen Netzwerkbetriebssystemen installieren und konfigurieren.

Voraussetzungen Teilnahme am QB Officeanwendungen
Dauer der Qualifizierung Mindest Lehr- und Lernzeit: 140 h
 
Zu vermittelnde Tätigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse Zuordnung zu den Fertigkeiten und Kenntnissen des Ausbildungsrahmenplanes
Grundkenntnisse Netzwerktechnik: kennt den allgemeinen Aufbau von Datennetzen und die Grundbegriffe, sowie die Unterscheidungskriterien bei Topologien und Netzwerkarchitekturen. § 4 Nr. 4.4 b und § 10 Nr. 4.4 b: Netzwerkarchitekturen unterscheiden
Netzwerkbetriebssysteme: lernt die grundlegenden Unterschiede in den Netzwerkbetriebssystemen kennen, sie zu installieren und zu konfigurieren.

§ 4 Nr. 4.4 c und § 10 Nr. 4.4 c:
Netzwerkbetriebssysteme nach Leistungsfähigkeit und Einsatzbereichen unterscheiden

§ 10 Nr. 8.2 a: 
Vor und Nachteile verschiedener Netzwerktopologien , -protokolle und –schnittstellen für unterschiedliche Anwendungsbereiche bewerten
Netzwerke installieren und konfigurieren: erlernt einfache Übertragungssysteme installieren, in Betrieb nehmen und überprüfen. § 4 Nr. 7.4 b, c:
Übertragungssysteme installieren, in Betrieb nehmen, überprüfen
 
Leistungsfeststellung

Praktische Aufgabe:

Installation und Konfiguration eines  Netzwerkes unter kundenspezifischen Forderungen in Teamarbeit.
 

Fachtheorie:

Überprüfung von Kenntnissen zum Grundlagenwissen zu Netzwerken.

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Curriculum Netzwerktechnik 
Elemente Kenntnisse, Fähigkeiten, Fertigkeiten Didaktisch-methodische Umsetzung Pädagogische Zielsetzung
Grundkenntnisse Netzwerktechnik

Bedeutung von Datennetzwerken,

Netzwerktopologien und deren Einsatzgebiete,

Übertragungsmedien in Datennetzen,

Arbeitsweise lokaler Netzwerke,

Planung von Netzwerken.

Frontalunterricht

Leittextmethode

Übungsaufgaben

Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit verbessern,

Erlernen und Festigen von Fachausdrücken,

selbstständiges Erarbeiten von Fachkenntnissen.

Netzwerkbetriebs-
systeme

Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Netzwerkbetriebssysteme,

Workstation und Server,

Systemanforderungen der Betriebssysteme,

Dateisysteme,

Standard, Installationsroutine,

Einstellungen in der Systemsteuerung.

Unterrichtsgespräch

fachspezifische Übungen

Projekt nach Kundenforderungen

Erlernen und Festigen von Fachausdrücken und berufsspezifische Handlungsroutinen,

zielorientiertes Arbeiten.

Netzwerke installieren und konfigurieren

Herstellen von Datenleitungen,

Netzwerkprotokolle,

Konfiguration von Netzwerkadaptern,

Einbinden von Netzwerkkomponenten,

Aufbau einfacher Peer to Peer Netzwerke,

Datenaustausch im Netz.

Unterrichtsgespräch

Übungsaufgaben

Fachspezifische Tätigkeiten festigen, selbstständiges  und eigenverantwortliches Arbeiten,

bekanntes Wissen übertragen.

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Dokumentation Netzwerktechnik
Elemente Kenntnisse, Fähigkeiten, Fertigkeiten Grundlagen Materialien Unterschrift
TN       MA
Grundkenntnisse Netzwerktechnik Bedeutung von Datennetzwerken,
Netzwerktypologien und deren Einsatzgebiete, Übertragungsmedien in Datennetzen,
Arbeitsweise lokaler Netzwerke
Herdt: Netzwerke Grundlagen (Stand 2000)

Übungsblatt 1

Übungsblatt 2

Übung 1

Übung 2

Übung 3

   
Netzwerkbetriebs-
systeme
Vor- und Nachteile der Netzwerkbetriebs-
systeme,
Workstation und Server,
Dateisysteme,
Standardinstallations-
routine,
Einstellungen in der Systemsteuerung
KnowWare: Windows 2000 für Einsteiger

KnowWare: Windows 2000 für Fortge-
schrittene

Übungsblatt 3

Übungsblatt 4

Übung 4

Übung 5

Übung 6

   
Netzwerke installieren und konfigurieren Herstellen von Datenleitungen,
Netzwerkprotokolle,
Konfiguration von Netzwerkadaptern,
Netzwerkkomponenten,
Aufbau einfacher Peer to Peer Netzwerke,
Datenaustausch im Netz
Herdt: Netzwerke Grundlagen (Stand 2000)

Übung 7

Übungsblatt 5

Übung 8

Übungsblatt 6

Übung 9

Projekt

   

Anmerkung: Bei den Übungsblättern 1 bis 6 handelt es sich um interne Übungsblätter des Schweriner Ausbildungszentrum. Die Übungen 1 bis 3 nehmen Bezug auf die Praxisteile 1 bis 3 der Herdt-Unterlagen, Übungen 4 bis 6 auf die der KnowWare Publikationen. Übungen 7 bis 9 sind wiederum im Schweriner Ausbildungszentrum entwickelt worden und beziehen sich auf den Aufbau und die Konfiguration einfacher Datennetze.


Qualifizierungsbaustein PC-Installation und -konfiguration     Zurück zum Inhalt

Qualifizierungsbild (von Jugendbildung Hamburg entwickelt)
Zugrunde liegende Ausbildungsberufe

IT-System Elektroniker/in

Fachinformatiker/in

IT-Systemkaufmann/kauffrau

Informatikkaufmann/kauffrau

Verordnung über die Berufsausbildung  im Bereich Informations- und Telekommunikationstechnik vom 10.07.1997, in: Bundesgesetzblatt Jahrgang 1997 Teil 1 Nr. 48, ausgegeben zu Bonn am 15. Juli 1997

Qualifizierungsziel

Der Teilnehmer/ die Teilnehmerin erlernt die Grundlagen der Hardwarezusammenstellung und Konfiguration eines Personal Computers. Der/die Teilnehmeri/in ist in der Lage, einen PC anhand vorgegebner Komponenten zu montieren, ein aktuelles Betriebssystem zu installieren und zu konfigurieren.

Voraussetzungen keine
Dauer der Qualifizierung Mindest Lehr- und Lernzeit: 140 h
 
Zu vermittelnde Tätigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse Zuordnung zu den Fertigkeiten und Kenntnissen des Ausbildungsrahmenplanes
Hardware: 
Kennen der
PC-Komponenten,
Eingabe- und Ausgabegeräte,
wichtigsten Leistungsmerkmale von PC-Bauteilen und Peripheriegeräten,
Grundlagen der Ergonomie und Umweltverträglichkeit eines PC-Arbeitsplatzes
§§ 4, 10, 16, 22 Nr. 4.2 a:
Systemarchitekturen und Hardwareschnittstellen marktgängiger informations- und telekommunikationstechnischer Systeme unterscheiden sowie Kompatibilität von Speicherbausteinen, Ein-/Ausgabekomponenten und Peripheriegeräten beurteilen.
Monatge eines PC
Auswählen, montieren und anschließen
von Hardwarekomponenten,
von Peripheriegeräten.
§§ 4, 10, 16, 22 Nr. 5.3 a:
Systeme zusammenstellen und verbinden.
Inbetriebnahme eines PC
kennen der
Grundlagen der Formatierung, Partitionierung und Konfiguration der Festplatte,
der wichtigsten BIOS-Einstellungen,
der Installation und Konfiguration eines aktuellen Betriebssystems,
Installation von Treibern.
§§ 4, 10, 16, 22 Nr. 5.3 b:
Hardware und Betriebssystem installieren und konfigurieren
 
Leistungsfeststellung

Praktische Aufgabe:

Einbau/Treiberinstallation einer vorgegebenen Hardwarekomponente und Installation eines Peripheriegerätes inklusive der Überprüfung seiner Funktionalität.
 

Fachtheorie:

Überprüfung der allgemeinen Kenntnisse zu verschiedenen Hardware-Komponenten und Peripheriegeräte, BIOS- und Installations-Einstellungen.

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Curriculum PC-Installation und -konfiguration
Elemente Kenntnisse, Fähigkeiten, Fertigkeiten Didaktisch-methodische Umsetzung Pädagogische Zielsetzung
Hardware

Kennen der PC-Komponenten: Motherboards, Speichermodule, Graphik-, Soundkarten, Festplatten, Speichermedien Zusatzmodule (z.B. USB-Anschluss),

Kennen der Eingabe- und Ausgabegeräte: Tastatur, Maus, Drucker, Scanner, Beamer, externe Speichermedien,

Kennen der wichtigsten Leistungsmerkmale von PC-Bauteilen und Peripheriegeräten,

Kennen der Grundlagen zur Ergonomie und Umweltverträglichkeit eines PC-Arbeitsplatzes.

Frontalunterricht

Leittextmethode

Übungsaufgaben

Unterrichtsgespräch

Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit verbessern,

berufsspezifische Fachausdrücke festigen.

Montage eines PC

Auswahl und Montage von Hardwarekomponenten zu einem lauffähigen PC und Anschluss der Peripheriegeräte.

Frontalunterricht

Leittextmethode

Übungsaufgaben

Unterrichtsgespräch

fachspezifische Tätigkeiten festigen, selbstständiges und eigenverantwortliches Arbeiten.

Inbetriebnahme eines PC

Formatieren, partitionieren und konfigurieren der Festplatte,

Einstellungen im BIOS vornehmen,

ein aktuelles Betriebssystem installieren und konfigurieren,

Treiber installieren.

Frontalunterricht

Leittextmethode

Übungsaufgaben

Unterrichtsgespräch

Zielorientiertes Arbeiten, berufsspezifisches Handlungsabläufe festigen.

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Dokumentation PC-Installation und -konfiguration
Elemente Kenntnisse, Fähigkeiten, Fertigkeiten Grundlagen Unterschrift
TN       MA
Hardware PC-Komponenten,
Eingabe- und Ausgabegeräte, Leistungsmerkmale von PC-Bauteilen und Peripheriegeräten,
Ergonomie und Umweltverträglichkeit eines PC-Arbeitsplatzes
"Warm Up: Computer", Das Einsteigerbuch für PC-Neulinge,
YoungUser education GmbH, Bodenheim 2002
   
Montage eines PC Hardwarekomponenten,
Peripheriegeräte
"Computer selbst zusammenbauen",
IFA-Verlag,
Berlin/Bonn 2001
   
Inbetriebnahme eines PC Formatierung,
Partitionierung und
Konfiguration der Festplatte,
BIOS Einstellungen,
Betriebssystem,
Installation und Konfiguration des Betriebssystems,
Installation von Treibern
"Software optimal einrichten", IFA-Verlag,
Berlin/Bonn 2001

"Warm Up: Computer", Das Einsteigerbuch für PC-Neulinge,
YoungUser education GmbH, Bodenheim 2002

   

Qualifizierungsbaustein Photoshop                       Zurück zum Inhalt

Qualifizierungsbild (vom Internationalen Bund - IB -, Bildungszentrum Bremen entwickelt)
Zugrunde liegende Ausbildungsberufe

Mediengestalter / Mediengestalterin Digital- und Printmedien

Verordnung über die Berufsausbildung  vom 4.05.1998.

Qualifizierungsziel

Der Teilnehmer/ die Teilnehmerin erlernt die Grundlagen der Netzwerktechnik und kann einfache Netzwerke mit den dazugehörigen Netzwerkbetriebssystemen installieren und konfigurieren.

Voraussetzungen PC-Grundkenntnisse
Dauer der Qualifizierung Mindest Lehr- und Lernzeit: 140 h
 
Zu vermittelnde Tätigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse Zuordnung zu den Fertigkeiten und Kenntnissen des Ausbildungsrahmenplanes

Bilddaten erfassen und bearbeiten:

Arbeitsoberfläche kennen,

Bilddaten digitalisieren,

Dateiformate,

Konvertierungstechniken, Ladegeschwindigkeit.

§ 4 Nr. 13.3 c:
an Bilddaten Korrekturen ausführen.

§ 4 Nr. 13.3 b: 
analoge Bilddaten erfassen, digitale Bilddaten übernehmen sowie Formatwandlung durchführen.
Korrekturen an Bilddaten vornehmen:

Basiswerkzeuge und Paletten kennen und anwenden können,

Freistellen und Auswahlwerkzeuge kennen benutzen können,
Retusche- und Zeichenwerkzeuge kennen und inhaltliche Bildbearbeitung durchführen können,

Arbeiten mit Ebeneneigenschaften;
Verwendung von Filtern,
Tonwertkorrektur und Gradation.

§ 4 Nr. 13.3 c: 
an Bilddaten Korrekturen ausführen.
Arbeiten mit Schriften
Arbeiten mit Texten,
Einfügen und Gestalten
.

§ 4 Nr. 13.2 a:
Schrift produktorientiert auswählen.

§ 4 Nr. 13.2 b: 
typografische Gestaltungsvarianten entwickeln und Unterschiede begründen.
Bildbearbeitung:
Bildgröße einstellen können, Bildbearbeitung für den Druck vornehmen können.
§ 4 Nr. 13.6 a: 
Datenausgabegeräte für unterschiedliche Einsatzbereiche auswählen.
 
Leistungsfeststellung

Praktische Aufgabe:

Anfertigen eines Fotoalbums – Erstellung und Auswahl von Fotomaterial, Bildbearbeitung und Retuschearbeiten. Gestalten und Erstellen des Albums.
 

Fachtheorie:

Fachkundeprüfung: Fragen und Aufgaben zu den gesamten Themenkomplexen.

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Curriculum Photoshop
Elemente Kenntnisse, Fähigkeiten, Fertigkeiten Didaktisch-methodische Umsetzung Pädagogische Zielsetzung
Tonwertkorrektur und Gradation

Licht und Tiefe, Tonwertkorrektur, Gradation: Grundgradation, Allgemeine Bildeinstellung (Farbtonsättigung).

Frontalunterricht

Leittextmethode

Übungsaufgaben

Unterrichtsgespräch

Fachspezifische Tätigkeiten festigen, selbstständiges und eigenverantwortliches Arbeiten.

Arbeiten mit Texten, Einfügen und Gestalten

Text als separate Ebene, Texteffekte, Textebene rastern, Textfarbe, Schriftgröße, Schriftschnitt, Ausrichtung, Textmaskierung.

Frontalunterricht

Leittextmethode

Übungsaufgaben

Unterrichtsgespräch

Zielorientiertes Arbeiten, berufsspezifische Handlungsabläufe festigen, Kreativität entwickeln.

Bildgröße und Bildbearbeitung für den Druck

Bildgröße, Datenausgabe, Drucken aus Photoshop, Kompatibilität zu weiteren Layout-Programmen..

Frontalunterricht

Leittextmethode

Übungsaufgaben

Unterrichtsgespräch

Zielorientiertes Arbeiten, berufsspezifische Handlungsroutinen festigen, Kreativität entwickeln.

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Dokumentation Photoshop
Elemente Kenntnisse, Fähigkeiten, Fertigkeiten Materialien Unterschrift
TN       MA
Bilddaten erfassen und bearbeiten Arbeitsoberfläche, Funktionsweise von Basiswerkzeugen und Paletten kennen und benutzen können. Dateiformate: .gif, .jpg, .bmp, .psd, .pdf. differenziert bewerten können.

Das Einsteigerseminar Adobe Photoshop 7.0, Kap. 2: Bedienungsgrundlagen; Fragen und Übungen

Photoshop Praxis, Teil 106: Photoshop einrichten.

   
Basiswerkzeuge kennen und anwenden können Funktionsweise von Basiswerkzeugen und Paletten kennen, Freistellungswerkzeug anwenden, Farbbearbeitungswerkzeuge kennen und anwenden können.

Das Einsteigerseminar Adobe Photoshop 7.0,

Kap. 7: Bildoptimierungen,

Kap. 4:
Bildauswahl

Fragen und Übungen

   
Arbeiten mit Ebenen und Filtern,

Arbeiten mit Farben

Mit Ebenen arbeiten können, Modifikationen und Ebeneneffekte nutzen können, Filter sinnvoll einsetzen können.

Das Einsteigerseminar Adobe Photoshop 7.0,

Kap. 6: Ebenen, Kanäle, Masken,

Kap. 5:
Rund um die Farben

Fragen und Übungen

   
Arbeiten mit und Gestalten von Text Text als separate Ebene bearbeiten, Textebene rasterrn, Texteffekte und Textbearbeitung sinnvoll einsetzen können.

Das Einsteigerseminar Adobe Photoshop 7.0,

Kap. 9: Arbeiten mit Objekten;

Fragen und Übungen

   
Bildbearbeitung für den Druck Bildgrößen erstellen und Dateien zur Datenausgabe vorbereiten können. Kenntnisse über die Kompatibilität zu anderen Layoutprogrammen.

Das Einsteigerseminar Adobe Photoshop 7.0, Kap. 10: Publizieren von Bildern;

Fragen und Übungen

   

Basisqualifizierung in der Informationstechnologie

Im Rahmen dieses Modellvorhabens sind die folgenden drei Qualifizierungsbausteine entstanden. Das Bremer Multimedia-Netzwerk JINGLE hat sie weiterentwickelt und wendet sie auf einer Lernplattform, an der sich alle Bremer Bildungsträger beteiligen, in der Berufsausbildungsvorbereitung einheitlich an.

[Zum Bremer Multimedia-Netzwerk JINGLE]

Qualifizierungsbaustein 1           Zurück zum Inhalt
Grundlagen von Hard- und Software und Betriebssystem (ca. 24 Stunden)

Thema

Lerninhalt

Lernziel

Grundlagen Hardware

Hardware im Zusammenhang mit dem inneren Aufbau des PC

Die TeilnehmerInnen sind imstande, die Komponenten der Datenverarbeitung sowie die Peripheriegeräte zu benennen und deren Aufgaben im Gesamtsystem darzustellen.
  Peripheriegeräte  
  Aufgaben der Hardware  
Grundlagen Software Begriff Software Die TeilnehmerInnen sind in der Lage, zwischen den Softwaretypen zu unterscheiden.
  Begriff Systemsoftware  
  Begriff Anwendersoftware  
  Begriff  Standardsoftware  
Aufgaben des Betriebssystems Betriebsbereitschaft des PC herstellen Die Jugendlichen können den Systemstart- und Systembeendevorgang beschreiben und ohne Fehler durchführen. 
  Verbindung zwischen den Hardwarekomponenten herstellen  
  Programme zur Verfügung stellen und verwalten  
Umgang mit Eingabegeräten Handhabung der Maus Die TeilnehmerInnen können den Mauszeiger auf dem Desktop gezielt bewegen und Aktionen mit der Maus ausführen.
  Handhabung der Tastatur  
Arbeiten mit dem Explorer Verwaltungsstruktur der Dateien,
Ordner und Dateien
Die TeilnehmerInnen sind fähig, Ordner und Dateien gezielt zu finden oder abzulegen, eigene Ordner anzulegen, zu verschieben  und zu kopieren.
     
Datensicherung,
Datenschutz
Intern Die TeilnehmerInnen können Daten auf verschiedenen Medien sichern. Sie wissen, dass personenbezogene Daten sowie andere rechtlich geschützte Daten nicht ohne Einverständnis der Betroffenen öffentlich zugänglich gemacht werden dürfen.
Extern   
Computerarbeitsplatz Arbeitsplatz richtig gestalten (Ergonomie) Die Jugendlichen sind fähig, die wichtigsten ergonomischen Aspekte eines PC-Arbeitsplatzes zu benennen und praktisch umzusetzen.
Hilfestellungen Arbeiten mit der Hilfe Die TeilnehmerInnen sind in der Lage, bei der Frage „Wie mache ich das?" mit der Hilfefunktion eine Lösung zu finden.
 
Verwendetes Lehr- und Lernmaterial

QB Computer zusammenbauen

Qualifizierungsbaustein "Computer selbst zusammenbauen"

 
Qualifizierungsbaustein 2                  Zurück zum Inhalt
Textverarbeitung (Zeitaufwand ca. 32 Stunden)
Thema Lerninhalt Lernziel
Grundlagen der Textverarbeitungsprogramme Vor- und Nachteile von Textverarbeitungsprogrammen

Die Teilnehmer wissen um die Probleme einer EDV-gestützten Textverarbeitung. Sie kennen die Benutzeroberflächen.

  Fensterbestandteile   
  Menüleiste, Symbolleiste etc.  
Texteingabe Texte erstellen Die TeilnehmerInnen sind imstande, die Tastatur zu bedienen und beherrschen das gezielte Auffinden und Speichern von Texten.
  Texte öffnen und speichern  
Rechtschreibprüfung, 
Hilfefunktion
Anwendung und Erweiterung der Rechtschreibprüfung Die Jugendlichen können eigene und fremde Texte überprüfen und im Ausdruck verbessern.
  Nutzen von Thesaurus und Autokorrektur  
Seite einrichten und Formatieren von Texten Individuelles Gestalten des Seitenlayouts Die TeilnehmerInnen sind in der Lage, erste Texte in vielfältiger Weise zu gestalten.
  Zeichen- und Absatzformatierung  
  Silbentrennung  
  Aufzählungen/Nummerierungen  
  Blocksatz/Flatterrand  
Geschäftsbrief Briefstruktur in Anlehnung an DIN 5008 für Geschäftsbriefe Die TeilnehmerInnen sind fähig, ein Bewerbungsanschreiben in Anlehnung an DIN 5008 zu erstellen und eigene Briefköpfe zu gestalten.
Tabellen Tabellen erstellen und bearbeiten Die Jugendlichen beherrschen es, Tabellen in Texte einzubinden. 
Drucken Ausgabegerät Drucker Die TeilnehmerInnen sind in der Lage, ein fertiges Dokument nach ihren eigenen Wünschen auszudrucken.
 
Verwendetes Lehr- und Lernmaterial

QB Software einrichten

Qualifizierungsbaustein "Software optimal einrichten"

 
Qualifizierungsbaustein 3              Zurück zum Inhalt
Internet und Kommunikation (Zeitaufwand ca. 24 Stunden)
Thema Lerninhalt Lernziel
Internet: Geschichte und Struktur Der Ursprung und die weltweite Verbreitung Die TeilnehmerInnen können Geschichte und Struktur des Internets in groben Zügen darstellen.
  Sprachen, Dienste  
Chancen und Risiken Chancen und Risiken einer vernetzten Arbeitswelt (Verschlüsselung, Telearbeit) Die Jugendlichen wissen um die Chancen und Risiken des Internets.
  PC-Viren  
  Datensicherheit im Internet  
  E-Commerce  
  Thema der jugendgefährdenden Informationen  
Provider und Browser Aufgabe der Provider Die TeilnehmerInnen kennen die Aufgaben der Provider und sind in der Lage, ihre Kosten und ihren Nutzen einzuschätzen. Sie wissen über den Browser als Werkzeug Bescheid.
  Aufgabe des Browsers  
Browser als Werkzeug Funktionen des Browsers Die Jugendlichen kennen die Oberfläche und Funktionen eines oder mehrerer Browser.
Surfen und Suchdienste im Netz Möglichkeiten im Netz Die TeilnehmerInnen sind in der Lage, die vielfältigen Möglichkeiten zur Information im Netz zu nutzen. Sie können Adressen selbstständig abfragen und interpretieren sowie verschiedene Suchdienste nutzen.
  Adressen  
  Suchdienste  
  Lesezeichen  
  Seriosität der Information im Internet  
Speichern und Drucken Webseiten in eigenen Dateien speichern,
Webseiten drucken
Die TeilnehmerInnen sind fähig, Webseiten zum späteren Offline-Aufruf abzulegen und ausgewählte Web-Informationen auszudrucken.
Elektronische Post E-Mail verschicken Die TeilnehmerInnen sind in der Lage, einen E-Mail-Account einzurichten und über E-Mails zu kommunizieren.
  E-Mail mit Anhang versenden  
  E-Mail abholen  
Weitere Kommunikationsformen Newsgroups Die TeilnehmerInnen können die verschiedenen Möglichkeiten nutzen, im Internet zu diskutieren.
  Mailinglisten  
  Chatten  
 
Verwendetes Lehr- und Lernmaterial

QB Internet nutzen

Qualifizierungsbaustein "Internet effektiv nutzen"



Die Arbeitsprodukte des Modellvorhabens im Überblick


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